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Winkler, StefanandClaude Opus 4.8 e149a9118f Endpunkt-Status-Icon mit Ereignis-Log und Update-Erkennung ergaenzen
Ein neues Status-Icon im Titelbalken zeigt den Zustand der lokalen
Transkripte und der Serverabfrage; ein Klick oeffnet ein eigenes Fenster
mit persistiertem, zeitgestempeltem Ereignis-/Fehlerprotokoll (loeschbar).
Ausserdem erkennt die App beim Start Erstinstallation vs. Update
(plattformunabhaengig fuer Windows und Linux) und meldet Updates per
nativer Benachrichtigung.

Dazu: Versionierungs-Policy dokumentiert (package.json vor jedem Release
erhoehen, sonst greift weder die Update-Erkennung noch bleiben alte
Release-Dateien in release/ erhalten), sowie zwei neue Dokumente fuer
Endanwender (BENUTZERHANDBUCH.md) und eine Download-Webseite
(PRODUKTSEITE.md).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-08-04 11:07:07 +02:00

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8.3 KiB
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# Claude Live Dashboard — Benutzerhandbuch
Dieses Handbuch richtet sich an Anwender, die Claude Live Dashboard installieren
und nutzen möchten. Wer die Anwendung selbst bauen oder am Quellcode arbeiten
möchte, findet die technische Dokumentation in der `README.md`.
## Was die Anwendung tut
Claude Live Dashboard ist ein kleines, immer sichtbares Fenster, das anzeigt,
wie stark Ihr Claude-Abo gerade ausgelastet ist: das laufende 5-Stunden-Fenster,
das Wochenkontingent, der Zeitpunkt der nächsten Zurücksetzung und — sofern Ihr
Abo es ausweist — das verbleibende Nutzungsguthaben.
Die Anzeige liest dafür ausschließlich die Protokolldateien, die Claude Code
auf Ihrem Rechner ohnehin selbst anlegt. Es wird nichts zusätzlich
mitgeschnitten. Optional (und standardmäßig aktiv) fragt die Anwendung
zusätzlich denselben Server-Endpunkt ab, den auch der Befehl `/usage` in
Claude Code nutzt, um exakte statt geschätzter Werte anzuzeigen — dazu weiter
unten mehr unter „Datenschutz und Sicherheit“.
## Voraussetzungen
- Windows 10/11 oder Ubuntu (bzw. eine vergleichbare Linux-Distribution)
- Claude Code muss installiert sein und mindestens einmal benutzt worden sein
— ohne vorhandene Protokolldateien hat das Dashboard nichts anzuzeigen
## Installation
### Windows
Zwei Varianten stehen zur Wahl:
- **Installer** (`Claude Live Dashboard-<Version>-x64.exe`): Doppelklick
starten, Installationsordner bestätigen oder ändern, fertig. Es werden eine
Desktop- und eine Startmenü-Verknüpfung angelegt. Administratorrechte sind
**nicht** nötig, die Installation erfolgt in Ihr Benutzerprofil.
- **Portable** (`Claude Live Dashboard-<Version>-portable.exe`): läuft ohne
Installation direkt von jedem Ort, z. B. einem USB-Stick.
Da die Anwendung nicht mit einem kostenpflichtigen Code-Signing-Zertifikat
signiert ist, zeigt Windows beim allerersten Start eine SmartScreen-Warnung
(„Der Computer wurde durch Windows geschützt“). Über **Weitere Informationen**
und dann **Trotzdem ausführen** lässt sie sich bestätigen. Das ist normal für
Software ohne kommerzielles Zertifikat und kein Hinweis auf ein Problem.
### Linux (Ubuntu und verwandte Distributionen)
- **`.deb`-Paket**: `sudo apt install ./Claude-Live-Dashboard-<Version>-amd64.deb`
— richtet Menüeintrag und Symbol automatisch ein.
- **AppImage**: Datei ausführbar machen (`chmod +x Claude-Live-Dashboard-<Version>-x64.AppImage`)
und starten. Setzt `libfuse2` voraus; unter Ubuntu 24.04 ist das ggf.
nachzuinstallieren (`sudo apt install libfuse2t64` oder `libfuse2`, je nach
Version).
Unter GNOME braucht das Tray-Symbol die Erweiterung **AppIndicator** — bei
Standard-Ubuntu ist sie bereits vorinstalliert. Fehlt sie, läuft die Anwendung
trotzdem, nur ohne sichtbares Symbol in der oberen Leiste.
## Erster Start
Nach dem Start erscheint das Fenster rechts oben auf dem Bildschirm und bleibt
über allen anderen Fenstern sichtbar. Zusätzlich landet ein Symbol im
Infobereich der Taskleiste (Windows) bzw. in der oberen Systemleiste (Linux).
Unter Windows liegt das Symbol zunächst häufig im Überlaufbereich hinter dem
Pfeil `^` — per Drag & Drop lässt es sich dauerhaft sichtbar an die Taskleiste
heften.
## Die Oberfläche
**Kopfzeile** — per Ziehen lässt sich das Fenster frei positionieren, die
Position wird gemerkt.
| Element | Bedeutung |
|---|---|
| Statuspunkt | Zeigt den Zustand der Datenquellen, siehe unten |
| Zahnrad | Öffnet die Einstellungen |
| `` | Blendet das Fenster aus (Rückkehr über das Tray-Symbol) |
**Anzeigebereich**
- **Laufende Sitzung** — Auslastung des aktuellen 5-Stunden-Fensters, dazu
verbrauchte Tokens und Verbrauchstempo.
- **Wochenkontingent** — das übergeordnete Limit über alle Modelle, mit dem
Zeitpunkt der nächsten Zurücksetzung.
- **Nutzungsguthaben** — erscheint nur, wenn Ihr Abo ein zusätzliches
Geldbudget führt.
- Ein Satz darunter sagt, wie lange das Wochenkontingent bei aktuellem Tempo
noch reicht — gerechnet in tatsächlicher Arbeitszeit, nicht in Kalendertagen.
**„Details“** klappt eine erweiterte Ansicht auf: Verbrauch je Modell, Tempo,
und wie verlässlich die angezeigten Prozentwerte sind.
### Endpunkt-Status und Fehler-/Ereignis-Log
Der Punkt links vom Zahnrad zeigt auf einen Blick, ob alles rund läuft:
| Aussehen | Bedeutung |
|---|---|
| Grüner Punkt | Alles in Ordnung |
| Gelbe Raute | Die optionale Serverabfrage ist gerade gestört — die Anzeige rechnet währenddessen lokal weiter, ist also weiterhin nutzbar, nur mit geschätzten statt exakten Werten |
| Rote Raute | Die lokalen Protokolldateien sind nicht lesbar — das ist die eigentliche Datengrundlage, hier lohnt ein Blick ins Log |
Ein Klick auf den Punkt öffnet ein eigenes Fenster mit einer Liste aller
bisherigen Störungen samt Zeitpunkt, sowie App-Ereignissen wie „App
installiert“ oder „Auf Version … aktualisiert“. Diese Liste bleibt auch über
einen Neustart hinweg erhalten und lässt sich über den Knopf **Log löschen**
jederzeit zurücksetzen. Bei einer Fehlermeldung im Programm ist ein Blick in
dieses Log meist der schnellste Weg herauszufinden, was los ist.
## Einstellungen
Das Zahnrad öffnet den Einstellungsdialog:
- **Deckkraft** — wie durchscheinend das Fenster ist.
- **Klicks durchlassen** — macht das Fenster für die Maus „unsichtbar“, es
liegt dann über der Arbeit, ohne sie zu stören. Zurückschalten geht über das
Tray-Menü (siehe unten), da das Fenster in diesem Zustand selbst nicht mehr
anklickbar ist.
- **Mit Windows/dem System starten** — startet die Anwendung automatisch bei
der Anmeldung.
- **Serverabfrage** — kann abgeschaltet werden, falls die Anzeige rein lokal
arbeiten soll (dann sind alle Werte Näherungen statt exakter Zahlen).
- **Bezugsgrößen, Gewichtung, Wochenfenster** — fortgeschrittene Feineinstellungen
für den Fall, dass die Serverabfrage dauerhaft nicht zur Verfügung steht;
im Normalbetrieb müssen Sie hier nichts anpassen.
Änderungen wirken sofort, ein Neustart ist nicht nötig. `Strg`+`S` speichert,
`Esc` schließt den Dialog ohne zu speichern.
## Tray-Menü
Ein Rechtsklick (Linux) bzw. Klick (Windows) auf das Symbol im
Infobereich/der Systemleiste öffnet ein Menü mit: Dashboard anzeigen/ausblenden,
Deckkraft, Klick-Durchlässigkeit, Autostart, Einstellungen, Datenordner öffnen
und Beenden.
## Datenschutz und Sicherheit
- Die Anwendung liest ausschließlich Dateien, die Claude Code selbst bereits
auf Ihrem Rechner ablegt. Es wird nichts zusätzlich protokolliert.
- Standardmäßig fragt sie zusätzlich einen offiziellen Anthropic-Endpunkt ab,
um exakte statt geschätzter Prozentwerte anzuzeigen. Dafür wird dasselbe
Zugriffstoken verwendet, das Claude Code selbst benutzt — es wird gelesen,
aber nie gespeichert, nie protokolliert und ausschließlich an diesen einen,
offiziellen Host gesendet.
- Diese Serverabfrage lässt sich in den Einstellungen jederzeit abschalten;
die Anwendung funktioniert dann weiter, nur mit geschätzten statt exakten
Werten.
- Es findet keine Übertragung an Dritte statt.
## Deinstallation
**Windows:** über *Einstellungen ▸ Apps* bzw. den mitinstallierten
Deinstallierer im Installationsordner. Ihre Konfiguration und die
Kalibrierungsdaten bleiben dabei erhalten, falls Sie die Anwendung später
erneut installieren.
**Linux:** `.deb`-Installation mit `sudo apt remove claude-live-dashboard`;
ein AppImage genügt zu löschen.
## Häufige Fragen
**Das Fenster zeigt keine Zahlen an.** Vermutlich wurde Claude Code auf diesem
Rechner noch nicht benutzt — die Anzeige braucht mindestens einen
protokollierten Verlauf, um etwas darzustellen.
**Der Statuspunkt ist rot.** Die lokalen Protokolldateien konnten nicht
gelesen werden. Ein Klick auf den Punkt zeigt im Log den genauen Grund.
**Der Statuspunkt ist gelb.** Nur die optionale Serverabfrage ist gerade
gestört, meist vorübergehend (z. B. Netzwerkproblem oder ein abgelaufenes
Zugriffstoken, das Claude Code beim nächsten eigenen Start erneuert). Die
Anzeige selbst funktioniert währenddessen weiter.
**Windows warnt beim ersten Start.** Normal bei unsignierter Software, siehe
Abschnitt „Installation“ oben.
**Nach einem Update sehe ich eine Benachrichtigung.** Das ist beabsichtigt:
Die Anwendung erkennt neue Versionen automatisch und weist einmalig darauf
hin. Ihre Einstellungen und Kalibrierung bleiben davon unberührt.